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new studies in germany

science, university 2 Comments »

Universities are cutting down subjects in Germany – to give you an example, a couple of years ago they removed Logic & Philosophy of Science from the curriculum of the Ludwig-Maximilian-University in Munich. It’s a common and sad phenomenon.

Therefore it’s good news when new academics open up.
Or is it?

  • The University of Magdeburg announced to open a master in homoeopathy, starting 2011. Studies have confirmed that the effectiveness of homoeopathy does not exceed the placebo effect in controlled settings – for example, check this lancet meta-study (BBC), or this blogpost I did in 2005 (German). There are more recent studies, but I can’t cite them by heart. I expect a Department for Astrology in Magdeburg, soon. Maybe we could even get back to some decent witch burning?
  • Three days ago the Institute for Theologican Zoology in Münster was opened up. It is actually officially supported by Jane Goodall. My explanation is that she supports the institute because she thinks it’s a good thing for animals when religious people start considering animals as beings with a soul. But then again … theological zoology? Seriously? I always thought theology and biology tried to explain different things – or to put it more bluntly: that only one of these is a science.

Hm. I’d rather want Logic & Philosophy of Science back.


December 18th, 2009  



politik reagiert auf bildungsproteste

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Nach der Bildungswoche im Juni, in der sich mehrere Hunderttausend Menschen in Deutschland für bessere Bildungs engagiert hatten, hat gestern ein runder Tisch mit Frau Schavan, Studierendenvertretern sowie der Rektoren- und Kultusministerkonferenz stattgefunden.

Die erste Reaktion von Frau Schavan war gewesen, die Proteste als “gestrig” abzutun; nun scheint sie aber gemerkt zu haben, dass sich das Thema Bildung für den Wahlkampf doch ganz gut missbrauchen lässt, und schlägt andere Töne an.

Tagesschau.de schreibt:

Schavan betonte, die beklagte Stofffülle und Verschulung im Bachelor-Studium müsse durch eine umfassende Reform der Lehrpläne beseitigt werden. Zudem sollten ihrer Meinung nach die Studienzeit-Vorgaben von Fach zu Fach flexibler gehandhabt werden. Auch habe man sich darauf geeinigt, dass es “mehr Flexibilität” bei der Länge des Bachelorstudienganges geben müsse, so dass statt der bislang vorgesehen sechs auch sieben oder acht Semester möglich seien, so Schavan.
[...]

Schavan spricht sich darüber hinaus gegen eine Master Quote aus – jeder Bachelor Student soll selbst entscheiden können, ob er einen Master machen möchte oder nicht.

Auch die Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz Wintermantel hat gesagt, dass bei Bologna einiges schief gelaufen ist, und die Zeit für Korrekturen gekommen sei.

Studierendenvertreter zeigen sich nach dem Treffen kritisch … es hätte im Grunde keine konkreten Beschlüsse gegeben.

Fazit:
Zum einen sind das natürlich sehr gute Nachrichten: das Engagement von Hunderttausenden Menschen in Deutschland ist nicht spurlos an der Politik vorüber gegangen.
Zum anderen bleibt natürlich zu hoffen, dass das mehr als Wahlkampfgetöse ist.


July 7th, 2009  



ohne bildung wähl’ ich CDU

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Letzte Woche haben deutschlandweite Proteste von Schülern, Studierenden und Lehrenden stattgefunden, um auf die momentane Situation in der Bildungspolitik in Deutschland aufmerksam zu machen. Ich werde darüber jetzt nicht groß berichten, wer davon nichts mitbekommen hat, soll sich schämen und hin und wieder einen Blick in analoge oder digitale Medien werfen :)

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Den Punkt, den ich gerne machen möchte, ist folgender:
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June 22nd, 2009  



kongresse und förderungen

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Beginn des elften europäischen Kongresses für Psychologie:
— 07. Juli 2009

Information, dass ich eine Präsentation halten darf:
— 04. März 2009 (4 Monate vor Kongressbeginn)

Datum, an dem die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) meinen Antrag auf Erstattung von Reisekosten (über 500 Euro) und Kongressgebühren (nochmal 500 Euro) haben will:
— 07. Juli 2008 (also 12 Monate vor Kongressbeginn)

Errr … need to … timetravel …


March 25th, 2009  



studiengebühren: hoffnung ?

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Aus einer (von mir leicht editierten) Email von einem Freund, der heute bei einer studentischen Aktion im bayerischen Landtag teilnahm:

Heute war im Landtag die erste Lesung des Antrags der SPD-Fraktion auf Abschaffung der Studiengebühren in Bayern. Frau Rupp und Frau Zacharias haben eingeladen, und wir waren mit ungefähr 45 Leuten dort. Zunächst haben wir mit den beiden über unsere Punkte geredet. Dabei ging es in erster Linie um zweckfremde Verwendung der Gebühren, fehlende Rechenschaftsberichte und das fehlende Mitbestimmungsrecht.
Zur Lesung des Antrags sind wir dann in den Plenarsaal auf die Besuchertribüne gegangen. Unsere Schilder mit dem Spruch: “Gegen Gebühren!!!” hat uns die Polizei abgenommen, noch bevor wir sie richtig hochhalten konnten, die SPD hat uns applaudiert, die CSU hat gefordert, dass wir ermahnt werden. Das ging dann stufenweise so weiter bis wir uns schließlich darauf beschränkten, aufzustehen, um unsere Zustimmung auszudrücken, was ebenfalls nicht erlaubt war.
Kurz vor Ende der Lesung kamen unsere schicken T-Shirts mit dem Slogan “Studiengebühren – der stärkste Kontrast zu Gerechtigkeit” zur Geltung, wir haben sie angezogen, woraufhin wir vor die Wahl gestellt wurden, rauszufliegen oder uns hinzusetzen. Wir haben uns für letzteres entschieden, aufgefallen sind wir trotzdem. Das Ziel war ja nicht, das Parlament zu stören, sondern dem Antrag den Rücken zu stärken und Präsenz zu zeigen. Das grauköpfige Ehrenbattalion der Fallschirmspringer in der Reihe vor uns war wenig begeistert, die Medien haben uns aber gerne aufgenommen und interviewt. Überhaupt war die Resonanz durch alle Fraktionen (CSU natürlich ausgenommen) gut.
Im Anschluß haben wir mit dem Herrn Heubisch (Staatsminister Wissenschaft, Kunst, Forschung), Frau Zacharias und Frau Bulfon (neu im Hochschulausschuss FDP) gesprochen.

Herr Heubisch hat zugesagt, dass:
— er gegen die Ökonomisierung der Hochschule ist (besonders den Begriff Kunde im Zusammenhang mit Studierenden)
— er sich für eine paritätische Mitbestimmung einsetzen will (zumindest war er überrascht von den tatsächlichen Möglichkeiten der Kommissionen und hat versprochen, sich darum zu kümmern)
— er sich für eine transparente Abrechnung einsetzen wird und die Berichte direkt an uns weiterleiten will
— er sich informieren will, ob Studiengebühren tatsächlich eine finanzielle Abschreckung darstellen (…)
— falls es im Zuge dieser Abrechnung klar wird, dass die Gebühren nicht benötigt werden, hält er eine Gebührensenkung für möglich.

Wir werden diese Treffen in Zukunft häufiger halten, alle Politiker haben sich interessiert gezeigt, mehr davon zu hören, wie ihre Gesetze in der Realität aussehen.

– Und nochmal danke an Wenzel!


November 13th, 2008  



der einfluss der kirche an bayerischen hochschulen

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Informationsabend und öffentliche Diskussion über Konkordatslehrstühle in Bayern
(Dienstag, 18. November, 18 Uhr, Leopoldstr. 13 “Schweinchenbau”, Raum 2401)

Die Kurzfassung: in vielen Fachbereichen wie Philosophie, Politik oder Soziologie existiert an bayerischen Hochschulen ein Konkordatslehrstuhl, dessen Inhaber erst ernannt werden darf, wenn die katholische Kirche ihr “go” gibt.
Dagegen wird nun von einigen Personen geklagt: sie wurden nicht in Berufungsverfahren für Professuren aufgenommen, da sie nicht der katholischen Religionsgemeinschaft angehören.

Bei der Besetzung von Lehrstühlen an Bayerischen Universitäten hat die katholische Kirche auch im Jahr 2008 noch ein entscheidendes Mitspracherecht! Und das in ganz weltlichen Fächern, wie Philosophie, Pädagogik und den Gesellschaftswissenschaften (i.d.R. Politik oder Soziologie). An fast allen bayerischen Universitäten existiert für jeden dieser Fachbereiche jeweils ein sogenannter Konkordatslehrstuhl, dessen Inhaber erst ernannt werden kann, wenn vom zuständigen Bischof hinsichtlich seines „katholisch-kirchlichen Standpunktes” kein Einwand erhoben wird.

Grundlage dafür ist ein zwischen dem Freistaat Bayern und dem “Heiligen Stuhl” im Jahre 1924 abgeschlossenes Konkordat (Staatskirchenvertrag), in dem der katholischen Kirche weitreichende Einflussmöglichkeiten im Bereich Erziehung und Bildung eingeräumt wurden. Nachdem im Jahre 1968 die Bekenntnisschulen in Bayern abgeschafft wurden und damit die klerikalen Privilegien zunächst eingeschränkt waren, wurde in einer Änderung des Konkordatsvertrages im Jahre 1974 die Einflusssphäre verstärkt auf die Universitäten verlagert. Die Intention war, wenigstens auf die Ausbildung der LehrerInnen einwirken zu können.

[...]

So war es auch bei einem Privatdozenten an der Philosophischen Fakultät der Uni München, Dr. Alexander von Pechmann, als er sich auf den zur Besetzung ausgeschriebenen Lehrstuhl für Praktische Philosophie an der Universität Erlangen-Nürnberg bewerben wollte. Trotz fachlicher Qualifikation ist er von vornherein von dem Berufungsverfahren ausgeschlossen, da er nicht der katholischen Relionsgemeinschaft angehört.

Gemeinsam mit sechs weiteren HochschullehrerInnen ist er nun einer der Kläger gegen die Konkordatsbindung von Lehrstühlen. Die Kläger argumentieren, dass diese Benachteiligung aufgrund des religiösen Bekenntnisses verfassungswidrig ist, d.h. sowohl gegen die Verfassung des Freistaates Bayern, das Grundgesetz sowie das Gleichbehandlungsgesetz der Europäischen Union verstößt.

Mit der Veranstaltung “Professur von Bischofs Gnaden – Zu Konkordatslehrstühlen und warum sie abgeschafft gehören” am Dienstag, den 18. November, will die Lehramtskampagne (eine studentische Initiative) der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft, eine Diskussion über die Konkordatslehrstühle anstoßen und damit das Anliegen der KlägerInnen unterstützen.
[...]

– Danke an Wenzel für die Info


November 13th, 2008  



diploooooom

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Gesamtnote: 1.19
1. Schwerpunktfach Klinische Psychologie und Psychotherapie: 0.96
– Mündliche Abschlussprüfung: 1.00
2. Schwerpunktfach Motivations- und Emotionsforschung: 1.00
– Mündliche Abschlussprüfung: 0.70
Nichtpsychologisches Wahlpflichtfach Psychopathologie: 0.85
Diplomarbeit: 0.70

*ROAR*


November 3rd, 2008  



demonstration gegen studiengebühren (update!)

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Update 29.10.2008
Die Demo zum Thema “Studiengebühren wackeln – Kick it like Hessen!” steht. Beginn um 12 Uhr vor der MENSA (Schweinchenbau) Giselastraße, Zwischenkundgebung 13 Uhr am Geschwister-Scholl-Scholl-Platz 1.

Am Donnerstag ist Demo!
Der Landtag wird vereidigt. Wir haben die Zahlen der Studiengebühren vom letzten Jahr und die belegen, dass Geld rausgeschmissen wird, wo es nur geht. Der Haushalt ist in den letzten Jahren derartig zusammensgestrichen worden, dass jetzt die Studiengebühren herhalten müssen. Baumassnahmen für 80.000 Euro, gestrichene Stellen, Laborausstattungen werden bezahlt, danach bleibt aber immer noch genug übrig, um uns so was sinnvolles wie ein 270.000 Euro teures Callcenter zu finanzieren. Kurz: Die Studierenden sind unzufrieden, dass das Geld nicht wie versprochen in die Lehre geht und dass das viele Geld, das nicht verwendet wird (7 Millionen letztes Jahr) nicht in die Senkung der Gebuehren gesteckt wird, sondern einfach eingefroren.
Wir wollen am Donnerstag den neuen Kabinettsmitgliedern eine Nachricht schicken, indem wir auf die Strasse gehen. Es gibt Anträge mehrerer Fraktionen, die auch von einigen CSU Abgeordneten unterstützt werden, die Gebühren zu senken. Wir laufen also nicht gerade gegen eine Wand.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr ein paar der folgenden Sachen machen könntet:

(1) Es gibt eine StudiVZ Gruppe, bitte tretet der bei:
‘DEMO 30.10.08 – KICK it like Hessen’

(2) Erzählt euren Freunden davon

(3) Klebt Plakate
die gibt es im Gebäude des Studentenwerks in der Leo 15. unten rechts bei der StuVe (alter Asta)

(4) Schmeisst Flyer in euer Wohnheim, Haus, Kommune, Sportverein…
Gibt es auch in der Leo 15. bei der StuVe LMU

(5) Und natürlich: Kommt auf die Demo am 30.10.
Es geht los um 12.00 vor der LMU Mensa in der Giselastrasse, um 13.00 Uhr vor dem LMU Hauptgebäude, um 15.00 vor der Oper


October 28th, 2008  



formatierungen

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Ich hatte heute 6 Emails von der LMU in meiner Inbox, alle in ähnlich schwerstbehinderter Formatierung. Das erinnert an die ersten weitergeleiteten Emails der weitergeleiteten Emails der Mass-Mailings von 1995 …

Wie schwer kann es eigentlich sein, Massenemails, die an fast 50.000 Empfänger (alle Studierende der LMU, + vermutlich nochmal eine ganze Menge wissenschaftlicher Mitarbeiter und andere) gehen, halbwegs sinnvoll zu formatieren?

formatierung


October 16th, 2008  



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