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werbung & marketing

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Ich hatte die Möglichkeit, vor ein paar Tagen mit einem Experten zum Thema Marketing/Werbung zu sprechen, der lange Zeit bei einer großen Firma als Marketing-Chef gearbeitet hat. Es war auf der einen Seite hochinteressant, auf der anderen wirklich erschreckend.

(1) Wenn ich heute bei einer großen deutschen Tageszeitung anrufe (Unternehmen A), und sage, ich heiße “Alexander S.”, und ein Probe-Abonnement bestelle, kostenlos, für 2 Wochen, dann wird nach einem exakt definierten Zeitraum Werbung von einer Organisation B ankommen, interessanterweise an “Alexander S.”. Ich überweise 5 Euro auf das angegebene Konto der Organisation B, mit dem Namen “Alexander P.” – und erhalte nach 2 Wochen einen Brief von Unternehmen C, adressiert an “Alexander P.”; und ich rede nicht von der BILD Zeitung, und von einer großen Umwelt- und Tierschutzorganisation.
Das ist Fakt – die Adressen werden weiterverkauft, und zwar im ganz großen Stil. Weltverschwörung? Das Schlimme ist, dass es in Deutschland offensichtlich nicht illegal ist. Viele Adress-Broker sind seit etlichen Jahrzehnten in diesem Gewerbe tätig, und verdienen sich eine goldene Nase. Es gibt Bücher (!) mit zigtausend Namen, Privat- und Geschäftskontaktdaten, Hobbies et cetera von Personen, z.B. aus dem Kommunikationssektor. Natürlich alles ohne Einverständnis dieser Personen.

(2) Kaltakquise per Telefon ist nach deutschen Gesetz verboten – das bedeutet, dass ein Unternehmen nicht direkt Privatkunden ansprechen darf, solange diese nicht zugestimmt haben, angesprochen werden zu wollen. Wenn also jemand von XYZ anruft und schöne Grüße von Günther Jauch ausrichtet, ist das schlicht illegal – bzw. doch nicht, da diese Leute meistens auf den Bahamas sitzen, und dort die Rechtslage eine ganz andere ist.
Kaltakquise im Business to Business (im Gegensatz zum gerade beschriebenen Business to Consumer) ist hingegen immer erlaubt.

(3) Die Aufleg-Quote von Privatkunden, die ein Unternehmen geschäftlich zu erreichen versuchen, entspricht in etwa dem Alter der Person in Prozent, wenn ein Anrufbeantworter dran ist. Deswegen gibt es Firmen, die relativ günstig für einen Kunden (Unternehmen) ans Telefon gehen, sich so melden, wie der Kunde es wünscht, und dann Nachrichten entgegennehmen oder weiterleiten, bis der Kunde wieder selbst ans Telefon gehen kann – einfach vor Besprechungen Telefon umschalten, fertig. Kosten: ~70 Euro im Monat.

(4) Nur 32% der 20-65 Jährigen in Deutschland beherrschen die englische Sprache zumindest grundlegend – “come in and find out” haben noch deutlich weniger als 1/3 der potentiellen Kunden verstanden. Der Slogan wurde übrigens in “… macht das Leben schöner” verändert, ungefähr 6 Wochen, nachdem die erste Empirie zu dem englischen Slogan auf dem Tisch lag.
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December 10th, 2008  



filibuster

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Als Filibuster (be['filibustə]; ae['filibʌstə]) wird im Senat der Vereinigten Staaten die Taktik einer Minderheit bezeichnet, durch Dauerreden eine Beschlussfassung durch die Mehrheit zu verhindern oder zu verzögern.

Möglich wird diese Taktik der Marathonrede durch die im Vergleich zum Repräsentantenhaus sehr freizügige Geschäftsordnung des Senats: Die Senatoren haben das Recht, so lange sie wollen zu reden, ohne dass dies mit dem zur Debatte stehenden Thema etwas zu tun haben muss. Die längste Einzelrede (24 Stunden und 18 Minuten) hielt Senator Strom Thurmond im Jahr 1957, um ein Bürgerrechtsgesetz zu verhindern. Insgesamt dauerten die “Beratungen” für den Civil Rights Act von 1964 57 Tage, in denen der Senat keine anderen Beschlüsse fassen konnte. Berühmt wurde der 15-stündige Filibuster im Jahr 1935 von Huey Pierce Long, in dem dieser unter anderem seine Rezepte für gebratene Austern kund gab. Den ersten langen Filibuster seit Einführung der Live-Übertragungen aus dem Senat hielt Alfonse D’Amato 1992 mit über 15 Stunden Rede und Gesang, um den Wegzug einer Schreibmaschinenfabrik aus seinem Heimatstaat New York zu verhindern.

In den deutschen Sprachraum ist der verallgemeinerte Begriff der Filibusterei eingesickert, der jede zermürbende Abstimmungstaktik bezeichnet. Auch im englischen Sprachraum gibt es diese Verallgemeinerung (filibustering). Nahezu alle demokratischen Systeme kennen geschichtlich eine Form der Filibusterei, auch wenn die Redezeit im Parlament begrenzt ist, etwa durch Anträge zur Tagesordnung, Anfragen zur Klärung einzelner Punkte und Nutzung von verlängerten Pausen.

— Quelle: wikipedia.de


December 6th, 2008  



heterarchie

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Lebenswert heute: Heterarchien


September 26th, 2008  



macadamia

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Random facts: the Macadamia nut is named after John MacAdam, who was a colleague of the botanist, Ferdinand von Mueller, who first described the genus in 1857. Common names include Macadamia, Macadamia nut, Queensland nut, Bush nut, Maroochi nut and bauple nut.

— Sources: Thomas & wikipedia


September 15th, 2008  



-ismus

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Das Suffix -ismus (manchmal auch in der Form -smus) ist ein Mittel zur Wortbildung durch Ableitung (Derivation). Das entstandene Wort bezeichnet ein Abstraktum, oft ein Glaubenssystem, eine Lehre, eine Ideologie oder eine geistige Strömung in Geschichte, Wissenschaft oder Kunst. Es kann sowohl an Substantive (Alkohol-, Putsch-) angefügt werden als auch an Adjektive (sozial-, extrem-), wodurch dann gleichzeitig neue Adjektive auf die Endung -istisch entstehen.

Da die Ismen (Plural v. Ismus [nach der häufig verwendeten Endung …ismus] m. Gen. – meist spött. Bezeichnung für [bloße] Theorie) häufig ein Kollektiv von Anhängern einer Bewegung bezeichnen (z. B. Sozialisten, Putschisten), wird diese Form von Adjektiven häufig auch – oft nur umgangssprachlich – abwertend oder aufwertend als Zeichen der Gruppenzugehörigkeit verwendet, um sich mental von etwas zu distanzieren (wie z. B. imperialistisch statt imperial) oder sich mit etwas zu identifizieren. Außerdem wird das Suffix verwendet, um jemanden zu charakterisieren oder zu klassifizieren (Egoismus, Narzissmus).

Im Gegensatz zu vielen anderen Suffixen sind die Suffixe „-ismus“ und „-ist“ in der deutschen Sprache der Gegenwart noch produktiv. Neue Wörter entstehen nach Bedarf.

– Quelle: wikipedia.de


August 30th, 2008  



poriomanie

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random facts:

Die Poriomanie (griech.: πορεία, poreîa = „Reise“) oder auch als Dromomanie (griech.: δρόμος, dromos = „Lauf“) oder Fugue (französisch: „Flucht“) bezeichnet, ist eine Impulskontrollstörung, die ein zwanghaftes unvermitteltes Weglaufen ohne einen einsichtigen Grund und ohne ein fassbares Ziel beinhaltet.

— Quelle: wikipedia


August 6th, 2008  



coulrophobia

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coulrophobia: n. an overwhelming fear of clowns


May 16th, 2008  



dollarkurs

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Random Facts: Als der Euro 1995 im elektronischen Zahlungsverkehr das erste mal eingesetzt wurde, war er (von DM in Euro umgerechnet) 1,18 $ Wert – er fiel dann im Oktober 2000 auf seinen niedrigsten Wert von 0,8252 $ und hat heute das erste mal die Marke von 1,50 $ durchbrochen, was fast einer Dopplung des Wertes im Vergleich zum Dollar entspricht.

UPDATE 28.02.2008, 09.40 Uhr:
Lest euch den Kommentar von Denis durch, wenn ihr etwas mehr zum Thema “was beeinflusst die Währungskurse und deren Zusammenhänge” erfahren wollt.


February 27th, 2008  



error.log

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* random facts: the monthly error logs on my webspace had around 100kb for 3 years now; I’ve been working on my gallery for about 4 weeks now, and the error log for January 2008 has reached 150mb and far over 20.000 pages already …


January 27th, 2008  



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