Nach der Bildungswoche im Juni, in der sich mehrere Hunderttausend Menschen in Deutschland für bessere Bildungs engagiert hatten, hat gestern ein runder Tisch mit Frau Schavan, Studierendenvertretern sowie der Rektoren- und Kultusministerkonferenz stattgefunden.
Die erste Reaktion von Frau Schavan war gewesen, die Proteste als “gestrig” abzutun; nun scheint sie aber gemerkt zu haben, dass sich das Thema Bildung für den Wahlkampf doch ganz gut missbrauchen lässt, und schlägt andere Töne an.
Tagesschau.de schreibt:
Schavan betonte, die beklagte Stofffülle und Verschulung im Bachelor-Studium müsse durch eine umfassende Reform der Lehrpläne beseitigt werden. Zudem sollten ihrer Meinung nach die Studienzeit-Vorgaben von Fach zu Fach flexibler gehandhabt werden. Auch habe man sich darauf geeinigt, dass es “mehr Flexibilität” bei der Länge des Bachelorstudienganges geben müsse, so dass statt der bislang vorgesehen sechs auch sieben oder acht Semester möglich seien, so Schavan.
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Schavan spricht sich darüber hinaus gegen eine Master Quote aus – jeder Bachelor Student soll selbst entscheiden können, ob er einen Master machen möchte oder nicht.
Auch die Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz Wintermantel hat gesagt, dass bei Bologna einiges schief gelaufen ist, und die Zeit für Korrekturen gekommen sei.
Studierendenvertreter zeigen sich nach dem Treffen kritisch … es hätte im Grunde keine konkreten Beschlüsse gegeben.
Fazit:
Zum einen sind das natürlich sehr gute Nachrichten: das Engagement von Hunderttausenden Menschen in Deutschland ist nicht spurlos an der Politik vorüber gegangen.
Zum anderen bleibt natürlich zu hoffen, dass das mehr als Wahlkampfgetöse ist.
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