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	<title>Comments on: amoklauf in winnenden</title>
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	<description>simplicity - silence - solitude</description>
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		<title>By: E.</title>
		<link>http://www.revelation-of-silence.com/2009/03/14/amoklauf-in-winnenden/comment-page-1/#comment-9972</link>
		<dc:creator>E.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 22:03:11 +0000</pubDate>
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		<description>@ Robert:
Die Erdnussbutter war eine absichtlich absurd gewählte Analogie, um die monokausalen Pseudo-Interpretationen zu kritisieren. Natürlich hast du Recht, dass so ein zweites Leben, voller Waffen, Gewalt, PC Spielen und brutalen Fantasien einen Einfluss hat. Aber hier muss man klar sagen, dass PC-Spiele keine Ursache sind; wenn überhaupt, dann sind sie ein Katalysator (auch das ist nicht bewiesen - auch wenn die gegenteilige Katharsis Theorie, also dass man sich bei solchen Spielen abreagieren kann und damit weniger gewalttätig wird, bisher ebensowenig empirische Unterstützung sammeln konnte). 
Die Argumentation geht also in die völlig falsche Richtung. Wenn ich PC Spiele verbiete, leben die Menschen ihre Fantasien anders aus - es geht hier um Neigungen, und damit muss ich arbeiten. Natürlich auch mit den gewählten Mitteln - aber nicht, indem ich sie zum Sündenbock mache. Wenn Jugendliche Amok laufen, sind sicher nicht Computerspiele daran Schuld. Wie schön wäre die Welt, wenn es so einfach wäre.  
Und wieso machen denn Indianer und Cowboy Spielen soviel Spaß? Weil es männlich ist, weil es toll ist, weil es erwachsen ist. Auch hier lebt die Gesellschaft ein Bild vor, dass kritisch sein kann, und dass man vielleicht einmal auch kritisch diskutieren sollte.
Und klar: wenn Jugendliche am Tag 10 Stunden vor dem PC sitzen und dort Leute killen, ist das sicher nichts tolles. Aber die Computerspiele tragen dann sicher nicht die Schuld daran, dass die Jugendlichen das tun.


@ Alice:
danke!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Robert:<br />
Die Erdnussbutter war eine absichtlich absurd gewählte Analogie, um die monokausalen Pseudo-Interpretationen zu kritisieren. Natürlich hast du Recht, dass so ein zweites Leben, voller Waffen, Gewalt, PC Spielen und brutalen Fantasien einen Einfluss hat. Aber hier muss man klar sagen, dass PC-Spiele keine Ursache sind; wenn überhaupt, dann sind sie ein Katalysator (auch das ist nicht bewiesen &#8211; auch wenn die gegenteilige Katharsis Theorie, also dass man sich bei solchen Spielen abreagieren kann und damit weniger gewalttätig wird, bisher ebensowenig empirische Unterstützung sammeln konnte).<br />
Die Argumentation geht also in die völlig falsche Richtung. Wenn ich PC Spiele verbiete, leben die Menschen ihre Fantasien anders aus &#8211; es geht hier um Neigungen, und damit muss ich arbeiten. Natürlich auch mit den gewählten Mitteln &#8211; aber nicht, indem ich sie zum Sündenbock mache. Wenn Jugendliche Amok laufen, sind sicher nicht Computerspiele daran Schuld. Wie schön wäre die Welt, wenn es so einfach wäre.<br />
Und wieso machen denn Indianer und Cowboy Spielen soviel Spaß? Weil es männlich ist, weil es toll ist, weil es erwachsen ist. Auch hier lebt die Gesellschaft ein Bild vor, dass kritisch sein kann, und dass man vielleicht einmal auch kritisch diskutieren sollte.<br />
Und klar: wenn Jugendliche am Tag 10 Stunden vor dem PC sitzen und dort Leute killen, ist das sicher nichts tolles. Aber die Computerspiele tragen dann sicher nicht die Schuld daran, dass die Jugendlichen das tun.</p>
<p>@ Alice:<br />
danke!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Alice</title>
		<link>http://www.revelation-of-silence.com/2009/03/14/amoklauf-in-winnenden/comment-page-1/#comment-9958</link>
		<dc:creator>Alice</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 12:23:18 +0000</pubDate>
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		<description>Das Argument mit Erdnussbutter ist nicht neu in diesem Kontext. Nach der Ermordung vom Gay Rights Aktivisten und Stadtrat von San Fransisco Harvey Milk durch seinen Freund und Kollegen Dan White wurde der Begriff &quot;Twinkie Defense&quot; geprägt. Mehr dazu:
In jurisprudence, Twinkie defense is a derisive[1] label for a criminal defendant&#039;s claims that some unusual biological component factored into the causes or motives of an alleged crime.[citation needed] According to this defense, the biological factor should mitigate the defendant&#039;s responsibility, and he therefore should not be held criminally liable for actions which violated the law, or the criminal liability should be reduced to a lesser offense. While biological factors may certainly influence behavior, the label of &quot;Twinkie defense&quot; implies that the specific biological factor is one that most people would view as not being sufficient to account for criminal activity, such as the effects of allergies, minor stimulants such as coffee and nicotine, sugar and/or vitamins.
The expression derives from the 1979 trial of Dan White, a former San Francisco, California (U.S.) Supervisor who assassinated Mayor George Moscone and Supervisor Harvey Milk, on November 27, 1978. At the trial, noted psychiatrist Martin Blinder testified that White had been depressed at the time of the crime, and pointed to several factors indicating White&#039;s depression: he had quit his job; he shunned his wife; and although normally clean-cut, he had become slovenly in appearance. Furthermore, White had previously been a fitness fanatic and health food advocate, but had begun consuming junk food and sugar-laden soft drinks like Coca-Cola. As an incidental note, Blinder mentioned theories that elements of diet could worsen existing mood swings.[2] Another psychiatrist, George Solomon, testified that White had &quot;exploded&quot; and was &quot;sort of on automatic pilot&quot; at the time of the killings.

(WIKIPEDIA)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Argument mit Erdnussbutter ist nicht neu in diesem Kontext. Nach der Ermordung vom Gay Rights Aktivisten und Stadtrat von San Fransisco Harvey Milk durch seinen Freund und Kollegen Dan White wurde der Begriff &#8220;Twinkie Defense&#8221; geprägt. Mehr dazu:<br />
In jurisprudence, Twinkie defense is a derisive[1] label for a criminal defendant&#8217;s claims that some unusual biological component factored into the causes or motives of an alleged crime.[citation needed] According to this defense, the biological factor should mitigate the defendant&#8217;s responsibility, and he therefore should not be held criminally liable for actions which violated the law, or the criminal liability should be reduced to a lesser offense. While biological factors may certainly influence behavior, the label of &#8220;Twinkie defense&#8221; implies that the specific biological factor is one that most people would view as not being sufficient to account for criminal activity, such as the effects of allergies, minor stimulants such as coffee and nicotine, sugar and/or vitamins.<br />
The expression derives from the 1979 trial of Dan White, a former San Francisco, California (U.S.) Supervisor who assassinated Mayor George Moscone and Supervisor Harvey Milk, on November 27, 1978. At the trial, noted psychiatrist Martin Blinder testified that White had been depressed at the time of the crime, and pointed to several factors indicating White&#8217;s depression: he had quit his job; he shunned his wife; and although normally clean-cut, he had become slovenly in appearance. Furthermore, White had previously been a fitness fanatic and health food advocate, but had begun consuming junk food and sugar-laden soft drinks like Coca-Cola. As an incidental note, Blinder mentioned theories that elements of diet could worsen existing mood swings.[2] Another psychiatrist, George Solomon, testified that White had &#8220;exploded&#8221; and was &#8220;sort of on automatic pilot&#8221; at the time of the killings.</p>
<p>(WIKIPEDIA)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>By: Robert</title>
		<link>http://www.revelation-of-silence.com/2009/03/14/amoklauf-in-winnenden/comment-page-1/#comment-9957</link>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 00:34:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.revelation-of-silence.com/2009/03/14/amoklauf-in-winnenden/#comment-9957</guid>
		<description>Finde den Eintrag von Hanno Zulla recht gut. Zeigt vieles richtig auf. Aber noch ein paar Anmerkungen zu deinen Anmerkungen Eiko (habe in letzter Zeit einige Blogs dazu gelesen und bin erschrocken über die Verbreitung von falschen Informationen oder von Gerüchten als Informationen und deren Weiterleben und Fortpflanzung bzw. Unausrottbarkeit im Netz...nix persönlich gegen dich Eiko...dazu komme ich später :)  

Zu den von Fefe zitierten Infos gibts ne Korrektur (1.steht in der verlinkten Quelle nichts dazu und zweitens sind die auch noch leider foisch):

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,613453,00.html
&quot;In Tims Elternhaus entdeckten Ermittler 4600 Schuss Munition und noch weitere 14 Waffen - diese lagerte der Vater in einem Tresor&quot; - Hab ich auch bei mehreren Quellen gelesen...

Letzendlich waren alle Waffen BIS auf diese eine Barretta und Munittion nicht ordnungsgemäß im Tresor. Ob es einen Unterschied macht, ob der Vatter 100 oder 1000 oder 10000 Schuss und Waffen halte ich in der Verbotsdiskussion für eher unwichtig. Aber als Hinweis/Merkmal ev. ein Ansatzpunkt: &quot;Psychologen beobachten einen Kult um die Waffe, der auch ein Teil des Schützenwesens ist. &quot;In vielen Fällen zeigen die Väter ihren Söhnen die Pistole und sind stolz darauf&quot;, sagt die Gießener Kriminologieprofessorin Britta Bannenberg: &quot;Die Waffe stiftet Identität, sie verleiht ein Gefühl der Sicherheit. Auch wollen viele Sportschützen ihre Pistolen und Gewehre zu Hause aufbewahren.&quot; Das Problem: &quot;Die jugendlichen Söhne wissen immer, wo die Waffe ist.&quot; (http://www.sueddeutsche.de/panorama/900/461526/text/) 

Wegen der Ordnunsgwidrigkeit sieht das auch ein bißchen anders aus: 

http://www.sueddeutsche.de/panorama/147/461769/text/
&quot;Dem Vater droht ein Ermittlungsverfahren wegen 15-facher fahrlässiger Tötung. Der Oberstaatsanwalt Siegfried Mahler hatte bereits am Donnerstag gesagt, ein Verfahren gegen den Vater komme in Frage, wenn bei Tim Kretschmer eine &quot;Amok-Neigung&quot; bekannt gewesen wäre und der Vater dennoch eine Waffe frei zugänglich in der Wohnung gehabt hätte.&quot; Dann hätte er fahrlässig gehandelt. Wenn er genauso überrascht ist wie alle anderen, dann kann man ihm nur die Ordnungswidrigkeit ankreiden.

Zu den 2 Pornobildern sag ich mal nix...wenn sich herausstellen sollte, dass er aber 3 Stunden am Tag sich härteste Bondage-Pornos anschaut finde ich das sehr wohl relevant. Das Gleiche sehe ich bei diesen ominösen Killerspielen! Hier werde ich endlich persönlich Eiko :) Im Grunde teile ich deine Meinung, dass der Ruf nach dem Verbot geistiger Dünnpfiff ist, keine Wirkung zeigen wird (Ballerspiel verboten? Der kaputte Kerl, auf denen das ev. einen neg. Effekt hat kommt ohne Probleme an alle Spiele trotzdem ran) und mal wieder als Sündenbock herhalten soll...der Weg des geringsten Widerstandes für die Politiker. 

Aber Ballerspiele mit Erdnussbutter zu vergleichen?? Damit begibst du dich ja fast auf das Niveau von denen, die du kritisierst! Klar wird man von Ballerspielen nicht zum Amokläufer, klar wird man von Sportschießen nicht zum Amokläufer und klar wird man von distanzierten Eltern und bösen Mädchen in der Schule nicht zum Amokläufer. Aber viele, viele Ereignisse/Erfahrungen können in Abhängigkeit mit anderen Bedingungen sehr wohl einen Einfluss haben. Und die Ballerspiele sind auch nicht nur einfacher E-Sport. Wieso laufen denn dann Menschen rum? Wieso sind das keine graphischen Icons? Wieso spritzt denn Blut? Ja, genau, weil eine Identifikation stattfinden soll! Ich bin der, der da rumläuft. ich bin James Bond oder der Typ von Far Cry und so weiter usf. Das ist genau das gleiche, wie Leute die Paintball spielen und in Flecktarn durch den Wald hüpfen...ja, cooler Sport, aber wieso habt ihr dann nicht ein Trikot an (wie es z.B. manche machen)? Weil es Spaß macht, mal ein bißchen Soldat zu spielen...oder Cowboy und Indianer...und das ist auch völlig ok. 

Mein Fazit: Wenn man sich wirklich Gedanken über die komplexen Ursachen von Amokläufern machen will (also generell und nicht nur auf diesen Fall bezogen), dann wäre es mMn extrem naiv zu glauben, dass ein potentielles Parallel-Leben des Täters im Internet/Computer/Video keinerlei Einfluss auf die Entstehung hat. Ob das exzessives, blutrünstiges Ballern ist (und ja, ich weiß gerade, dass Counter-Strike nicht in die Kategorie reinpasst) oder kranke Horrorfilme sind oder das völlige aufgehen in den &quot;Amok-Communities&quot; im Netz mit Heldenverehrung und allem drum und dran. 

Also: Ballerspiel-Konsum als ein Aspekt des Datenmaterials mit dem man berechtigterweise arbeiten darf &quot;JA&quot;, die Interpretationen die einen direkten kausalen Zusammenhang aufzeigen wollen ein klares &quot;Nein&quot; von mir.

Nachtrag: Wohl den Betroffenden, die gläubig sind und eine Erklärung und Sinn hinter diesem Leid sehen können...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Finde den Eintrag von Hanno Zulla recht gut. Zeigt vieles richtig auf. Aber noch ein paar Anmerkungen zu deinen Anmerkungen Eiko (habe in letzter Zeit einige Blogs dazu gelesen und bin erschrocken über die Verbreitung von falschen Informationen oder von Gerüchten als Informationen und deren Weiterleben und Fortpflanzung bzw. Unausrottbarkeit im Netz&#8230;nix persönlich gegen dich Eiko&#8230;dazu komme ich später :)  </p>
<p>Zu den von Fefe zitierten Infos gibts ne Korrektur (1.steht in der verlinkten Quelle nichts dazu und zweitens sind die auch noch leider foisch):</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,613453,00.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,613453,00.html</a><br />
&#8220;In Tims Elternhaus entdeckten Ermittler 4600 Schuss Munition und noch weitere 14 Waffen &#8211; diese lagerte der Vater in einem Tresor&#8221; &#8211; Hab ich auch bei mehreren Quellen gelesen&#8230;</p>
<p>Letzendlich waren alle Waffen BIS auf diese eine Barretta und Munittion nicht ordnungsgemäß im Tresor. Ob es einen Unterschied macht, ob der Vatter 100 oder 1000 oder 10000 Schuss und Waffen halte ich in der Verbotsdiskussion für eher unwichtig. Aber als Hinweis/Merkmal ev. ein Ansatzpunkt: &#8220;Psychologen beobachten einen Kult um die Waffe, der auch ein Teil des Schützenwesens ist. &#8220;In vielen Fällen zeigen die Väter ihren Söhnen die Pistole und sind stolz darauf&#8221;, sagt die Gießener Kriminologieprofessorin Britta Bannenberg: &#8220;Die Waffe stiftet Identität, sie verleiht ein Gefühl der Sicherheit. Auch wollen viele Sportschützen ihre Pistolen und Gewehre zu Hause aufbewahren.&#8221; Das Problem: &#8220;Die jugendlichen Söhne wissen immer, wo die Waffe ist.&#8221; (<a href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/900/461526/text/" rel="nofollow">http://www.sueddeutsche.de/panorama/900/461526/text/</a>) </p>
<p>Wegen der Ordnunsgwidrigkeit sieht das auch ein bißchen anders aus: </p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/147/461769/text/" rel="nofollow">http://www.sueddeutsche.de/panorama/147/461769/text/</a><br />
&#8220;Dem Vater droht ein Ermittlungsverfahren wegen 15-facher fahrlässiger Tötung. Der Oberstaatsanwalt Siegfried Mahler hatte bereits am Donnerstag gesagt, ein Verfahren gegen den Vater komme in Frage, wenn bei Tim Kretschmer eine &#8220;Amok-Neigung&#8221; bekannt gewesen wäre und der Vater dennoch eine Waffe frei zugänglich in der Wohnung gehabt hätte.&#8221; Dann hätte er fahrlässig gehandelt. Wenn er genauso überrascht ist wie alle anderen, dann kann man ihm nur die Ordnungswidrigkeit ankreiden.</p>
<p>Zu den 2 Pornobildern sag ich mal nix&#8230;wenn sich herausstellen sollte, dass er aber 3 Stunden am Tag sich härteste Bondage-Pornos anschaut finde ich das sehr wohl relevant. Das Gleiche sehe ich bei diesen ominösen Killerspielen! Hier werde ich endlich persönlich Eiko :) Im Grunde teile ich deine Meinung, dass der Ruf nach dem Verbot geistiger Dünnpfiff ist, keine Wirkung zeigen wird (Ballerspiel verboten? Der kaputte Kerl, auf denen das ev. einen neg. Effekt hat kommt ohne Probleme an alle Spiele trotzdem ran) und mal wieder als Sündenbock herhalten soll&#8230;der Weg des geringsten Widerstandes für die Politiker. </p>
<p>Aber Ballerspiele mit Erdnussbutter zu vergleichen?? Damit begibst du dich ja fast auf das Niveau von denen, die du kritisierst! Klar wird man von Ballerspielen nicht zum Amokläufer, klar wird man von Sportschießen nicht zum Amokläufer und klar wird man von distanzierten Eltern und bösen Mädchen in der Schule nicht zum Amokläufer. Aber viele, viele Ereignisse/Erfahrungen können in Abhängigkeit mit anderen Bedingungen sehr wohl einen Einfluss haben. Und die Ballerspiele sind auch nicht nur einfacher E-Sport. Wieso laufen denn dann Menschen rum? Wieso sind das keine graphischen Icons? Wieso spritzt denn Blut? Ja, genau, weil eine Identifikation stattfinden soll! Ich bin der, der da rumläuft. ich bin James Bond oder der Typ von Far Cry und so weiter usf. Das ist genau das gleiche, wie Leute die Paintball spielen und in Flecktarn durch den Wald hüpfen&#8230;ja, cooler Sport, aber wieso habt ihr dann nicht ein Trikot an (wie es z.B. manche machen)? Weil es Spaß macht, mal ein bißchen Soldat zu spielen&#8230;oder Cowboy und Indianer&#8230;und das ist auch völlig ok. </p>
<p>Mein Fazit: Wenn man sich wirklich Gedanken über die komplexen Ursachen von Amokläufern machen will (also generell und nicht nur auf diesen Fall bezogen), dann wäre es mMn extrem naiv zu glauben, dass ein potentielles Parallel-Leben des Täters im Internet/Computer/Video keinerlei Einfluss auf die Entstehung hat. Ob das exzessives, blutrünstiges Ballern ist (und ja, ich weiß gerade, dass Counter-Strike nicht in die Kategorie reinpasst) oder kranke Horrorfilme sind oder das völlige aufgehen in den &#8220;Amok-Communities&#8221; im Netz mit Heldenverehrung und allem drum und dran. </p>
<p>Also: Ballerspiel-Konsum als ein Aspekt des Datenmaterials mit dem man berechtigterweise arbeiten darf &#8220;JA&#8221;, die Interpretationen die einen direkten kausalen Zusammenhang aufzeigen wollen ein klares &#8220;Nein&#8221; von mir.</p>
<p>Nachtrag: Wohl den Betroffenden, die gläubig sind und eine Erklärung und Sinn hinter diesem Leid sehen können&#8230;</p>
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