Überall auf der Welt pumpen Regierungen Geld in die Wirtschaft / die Finanzbranche – und es zeigt Wirkung.
Der japanische Nikkei ist gestern um 14% nach oben gesprungen, der amerikanische Dow Jones um 11%, der deutsche Aktienindex um 11.4% – alle drei Sprünge sind historisch einmalige Rekordwerte.
Update 16.10.2008:
Der Nikkei ist gestern um 11.4%, der Dow Jones um 7.9%, und der DAX um 6.5% gefallen.
October 16th, 2008
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October 16th, 2008 at 14:56
Ich denke mal, dass es noch ein paar Wochen recht spontan hoch oder runter gehn kann. Von Überwunden würde ich noch nicht reden.
October 16th, 2008 at 19:17
Ja, sieht ganz so aus.
October 17th, 2008 at 07:25
Eine weltweite Wirtschaftskrise gibt es noch nicht und es wird auch nicht weltweit Geld in die Wirtschaft gepumpt. Die extrem fallenden/schwankenden Aktienwerte haben in den meisten Fällen nichts damit zu tun, dass sich der Wert der Unternehmen geändert hätte, und beteffen eigentlich nur die Anleger (insbesondere natürlich die Banken).
Die Politiker steueren mit “Verstaatlichungen” und Garantien so stark gegen die Finanzkrise, um eine weltweite Wirtschaftskrise zu verhindern. Das Hauptproblem für die Realwirtschaft ist nämlich, dass die Banken kaum noch Kredite vergeben (weil sie z.T. selbst nicht mehr liquide sind). Damit die Banken wieder ihrer Aufgabe in der Wirtschaft nachkommen können, werden jetzt europaweit von der Politik Garantien für Bank-Bank Kredite beschlossen. Und in Europa sind das eben nur Garantien. Die Staaten zahlen erstmal keinen Cent, bürgen aber für die Verpfichtungen die Banken gegeneinander haben.
In den USA sieht es inzwischen etwas anders aus. Die USA laufen wohl in eine Rezession hinein. Dort besteht aber zusätzlich das Problem, dass der Binnenmarkt wegen der Hypothekenkrise einen ziemlich schweren Schlag erlitten hat.