Bundesfinanzminister Peer Steinbrück erwartet tiefgreifende Veränderungen in Folge der Finanzkrise. “Niemand sollte sich täuschen: Die Welt wird nicht wieder so werden wie vor dieser Krise”, sagte er in einer Regierungsklärung vor dem Bundestag. Bei den internationalen Banken habe die Finanzmarktkrise bislang zu einer Wertberichtigung in Höhe von 550 Milliarden US-Dollar geführt. Er halte es für “höchstwahrscheinlich”, dass die USA ihren Status als Supermacht des Weltfinanzsystems verlieren werden.
Ohne mich mit Aktienmärkten und der Wirtschaft wirklich auszukennen – ob solche Worte das tatsächlich das richtige Vorgehen unseres Finanzministers sind? Auf der anderen Seite hat sich Steinbrück noch nie durch Schönreden ausgezeichnet, und vielleicht ist es auch genau das, was die Situation erfordert: dass jemand mal tatsächlich sagt, was los ist.
– Quelle: tagesschau.de
Home
Photography

September 25th, 2008 at 23:21
Das Problem ist, dass alles zeitverzögert passiert. 700 Milliarden von der Regierung hört sich erstmal okay an, aber richtig heißt es: 700 Milliarden von den Steuerzahlern.
Das kann nur unangenehm für eine Volkswirtschaft sein, und mit der heutigen Vernetzung von allem kann ich mir kaum vorstellen, dass das ein rein amerikanisches Phänomen bleibt.
Die Frage ist: Was machen wir draus?