Ein Forscherteam um Professor Ferenc Krausz, Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik und Professor für Physik an der LMU hat es zum ersten mal geschafft, Elektronen beim quantenmechanischen “Tunneln” zu beobachten.
Unsere Alltagserfahrung lehrt uns, dass wir einen Berg erklimmen müssen, um ihn zu überwinden. In der Quantenphysik geht das jedoch auch anders: Objekte können auf die andere Seite eines Hügels gelangen, indem sie ihn – anstatt mühsam hochzuklettern – einfach waagerecht durchqueren. Dieser „Tunnel-Effekt“ lässt sich aus dem Wellencharakter des Objekts erklären. Makroskopische Objekte besitzen eine extrem geringe Tunnelwahrscheinlichkeit, weshalb dieses Phänomen hier noch nie beobachtet worden ist. In scharfem Gegensatz dazu können die Teilchen des Mikrokosmos mit einer durchaus bedeutenden Wahrscheinlichkeit durch Gebiete tunneln, in denen sie sich nach den Gesetzen der klassischen Physik gar nicht aufhalten dürften.
Ich verstehe davon nicht besonders viel, finde es aber verrückt, dass Menschen in der Lage sind, mittlerweile im Atto- und sogar Femtosekundenbereich (ein Trillionstel einer Sekunde, 1 / 10 hoch 15) Impulse abzugeben und zu messen.
Wer die Zeitschrift nature abonniert hat, kann in der Aprilausgabe nachlesen :) … alle anderen müssen sich mit dieser Zusammenfassung begnügen.
[ Quelle: lmu.de ]
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April 5th, 2007 at 19:14
Ich find verrückt, dass morgen mein Bett weg sein könnte. Oder mein PC. Oder ich. Einfach so.