Nachdem etliche Gefangene in dem amerikanischen Gefangenenlager Guantanamo bereits mehr als 5 Jahre ohne Rechtsgrundlage festgehalten werden, ist nun der erste Prozess gegen den 31-jährigen Australier David Hicks gestartet (der zu seiner Festsetzung 26 war).
Wie zu erwarten handelt es sich hierbei um einen fairen Prozess, der auf Rechtsstaatlichkeit beruht und mit Sicherheit zu einem validen Ergebnis kommt:
* Der Richter ist ein Offizier, der auf die Frage der Verteidigung hin, wie er denn als Zugehöriger des Militärs und damit direkt Untergebener gewisser Meinungsmacher unparteiisch sein kann … ausrastet.
* Der Staatsanwalt ist ein Offizier. Er droht dem Militärverteidiger des Angeklagten mehrfach und unverholen mit Disziplinierung.
* Der zivile Verteidiger des Angeklagten fliegt sehr bald aus dem Verfahren, da er rechtliche Vorbehalte gegen diese Art von Justiz hat.
Der Angeklagte hingegen gesteht. Nicht alles, aber viel. Er hofft darauf, baldmöglichst, egal mit welcher Strafe, nach Australien überführt zu werden, um dort vielleicht einen fairen Prozess zu erhalten.
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March 30th, 2007 at 08:44
Da fällt mir das “Geständnis” dieses Scheichs ein, der in Guantanamo festgehalten wird.
Nach über 5 Jahren Guantanamo, nach über 5 Jahren Folter gesteht man doch alles.
Ebenso ist dieser Prozess eine Farce – das einzig Gute ist, dass überhaupt mal was passiert.
June 13th, 2008 at 12:53
[...] Guantanamo – erster Gerichtsprozess (29.03.2007) [...]
May 2nd, 2009 at 18:00
[...] Diejenigen, die tatsächlich “vor Gericht gestellt werden”, bekommen lediglich einen Scheinprozesse, wie man sie im Mittelalter gegen Hexen geführt hat. “Richter” und “Staatsanwalt” sind beides Offiziere und ranghöher als der Ve… [...]