interpretationswettbewerb

Lasst mich eure Interpretationen hören. Was meint der gute Herr *wirklich*mit diesem Gedicht, was will er uns sagen?

Ihr schreibt eine Interpretation, und ich bewerte diese auf vier Skalen (auf jeder können 10 Punkte erreicht werden), und werde Punkte in die comments editieren.
Skala 1: Wahnsinn.
Skala 2: Gewagtheit.
Skala 3: Marderkontext.
Skala 4: Geistiger Anspruch.

Puh, Belohnung? Ich kann wohl schlecht wieder ein Eis anbieten, nicht dass ich HJ irgendwann 20 davon schulde. Baldige Rückkehr vielleicht? Eine exklusive, kostenlose Therapiestunde? Ewige Liebe und Treue? Beteiligung an meinem Multisanosthol Saft? Sucht euch einfach etwas aus :D

Der Mördermarder
von Robert Gernhardt

Der Mardermörder hockt vorm Bau,
der Marder ist vor Angst ganz blau.

Er weiß, dass ihm vor seinem Tod
die Qual der Mardermarter droht,

wenn er nicht kurzentschlossen handelt,
sich kühn zum Martermarder wandelt

und marternd dem entgegenspringt,
der mordend in sein Reich eindringt.

Gedacht, getan, er hüpft ans Licht,
der Mardermörder sieht das nicht,

da der sich, scheinbar unbemerkt,
grad für die Mardermarter stärkt.

Der Martermarder zählt bis vier,
der Mardermörder trinkt ein Bier.

Der Mardermörder beißt ins Brot,
der Mördermarder beißt ihn tot.

(Danke an die irre Langhaarige für das tolle Gedicht!)

EDIT: Aufgrund von geistiger Verwirrtheit eines Freundes nochmal editiert und verdeutlicht. 5 Bonuspunkte auf eine potentielle Interpretation an B. !

Comments

  1. Anna said:

    Hier ein Interpretationsversuch - wenn sich sonst niemand dazu durchringen kann *g*:
    Es geht also um einen Marder, der sich in einen Martermarder und Mörder verwandelt, um dem Mardermörder zuvor zu kommen und damit sowohl der Marter als auch seinem eigenen Tod zu entgehen…
    Letztenendes überlebt der Marder.

    Da stellen sich mir folgende Fragen: für wen steht der Marder? Wer ist der Mardermörder? Was ist die Marter? Wofür steht die Verwandlung des Marders in einen Martermarder
    1) Marder = der Mensch; Mardermörder = jegliches Ereignis, dem der Mensch sich ausgeliefert fühlt, vor dem er Angst hat; Marter = Handlungen die dem einen Vorteile verschaffen, dabei aber einem anderen Schaden zufügen; Verwandlung des Marders = Entscheidung, sich nicht passiv seinem Schicksal hinzugeben.
    2) Marder = Islamische Welt; Mardermörder = George Bush; Marter = Krieg gegen die “Achse des Bösen”; Verwandlung des Marders = Selbstmordattentate der radikalen Islamisten
    3) Marder = Verliebter Mensch; Mardermörder = Angst verlassen zu werden; Marter = die Abschiedsworte des anderen; Verwandlung des Marders = den anderen zuerst verlassen.
    4) Marder = eine Biene; Mardermörder = ein nackter Fuß im Freibad; Marter = zerquetscht werden; Verwandlung des Marders = zustechen!

    Ja und das Bier und die Brotzeit soll bedeuten, dass der scheinbar übermächtige Mardermörder so unbesiegbar nicht ist…

    Sehr schön die Wendung im letzten Vers: nicht der Mardermörder wird letztenendes zum Mörder(marder) sondern der Martermarder. Tja.
    Wer ist nun der Böse?

    ######
    - Verschiedene Interpretationsansätze: +5
    - nackte Füße: -1
    - Der unterlassene Vorschlag, das FS Geld für Wale auszugeben: +2
    - Das Wort George Bush ohne “tot”, “verrotten” oder “Säure”: -2
    - Besuch in Helsinki: +4
    - Sexuelle Dienstleistungen: +1
    Skala 1: Wahnsinn +5
    Skala 2: Gewagtheit +6
    Skala 3: Marderkontext +9
    Skala 4: Geistiger Anspruch +7
    ######
    36 Punkte!

  2. HJ said:

    Gut, ich wag mich auch mal dran.

    Der Dichter schreibt von einem Marder, einem Mardermörder und deren Konflikt, in dessen Verlauf der Mardermörder zu Tode kommt.

    Doch es wäre kein Gedicht, wennes in dem Text wirklich um Marder gehn würde. Dann könnte ja kein Deutsch-Lehrer seine Schüler damit martern. Daraus lässt sich schließen, dass der Marder kein Marder under der Mardermörder kein Mardermörder ist.

    Ein Versuch einer Interpretation:
    Bei dem Marder und dem Mörder handelt es sich um zwei Konfliktparteien. Der Witz an der ganzen Sache ist, dass es garkeinen Konflikt gibt. Der Mardermörder steht einfach nur vor dem Bau und macht Brotzeit. Der Marder fühlt sich völlig grundlos bedrängt und wird, als er sich gegen seinen potenziellen Peiniger wehrt, zum Mördermarder (WICHTIG: MÖRDERmarder, nicht SELBSTVERTEIDIGUNGSmarder!!), der auf Grund der fehleinschätzung der Situation ein vorschnelles Urteil fällt und somit einen Unschuldigen angreift.

    Es könnte natürlich auch sein, dass dem Marder völlig klar ist, dass er nicht in Gefahr ist. Der Marder baut Feindbild auf, gegen das er sich verteidigen muss. In Wirklichkeit geht es ihm aber nur um das Brot und das Bier.

    Jetzt bleib nur noch die Frage, wer der Marder eigentlich ist und welcher Konflikt genau es sich handelt.
    Wenn man vom 2. Fall ausgeht (der Marder weiss, das er nicht in gefahr ist), ist es eigentlich recht leicht. Der Mardermörder ist der Irak, der Konflikt der Krieg und der Marder sind die USA.
    Wenn man vom 1. Fall ausgeht, dann kann eigentlich fast alles gemeint sein:
    - Die Biene, die einen Wanderer sticht, weil sie sich grundlos bedroht fühlt (um mal bei Anna etwas zu klaun *g*)
    - Eine Scheidung, die in mangelnder Kommunikation und falschen Anschuldigungen begründet ist
    - Ein Ritter, der einen Drachen angreift um seine Ländereien zu schützen.*
    - Noch etliche mehr; der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

    * Dieses Beispiel fällt etwas aus dem Rahmen. Ein Drache macht sich zwar nix aus den Ländereien, Steuereinnahmen, ect.(der will einfach nur seine Ruhe), womit die falsche Bedrohung gegeben ist. Allerdings würde der Drache den Ritter einfach platt machen, weshalb ich auch nur “angreift” und nicht “tötet” geschrieben habe. Mal ehrlich, die ganzen Geschichten von Drachentötern sind doch reine Propaganda…

    ######
    - Tiefes Verständnis von Gedichten an sich (Schreiber meinen nie, was sie schreiben): +5
    - Wortklauberei: -1
    - Hochgradig verwirrende Interpretationsanstätze sowie unstrukturierte Schlussfolgerungen: +6
    - Fehlen einer Hexe in der Interpretation: +1
    - Subtile Rechtfertigung der bayrischen Biergartenkultur: -2
    - Das Fehlen sekundärer weiblichen Geschlechtsorgane: -4
    - Meisterliche Willkür: -2! :)
    Skala 1: Wahnsinn +8
    Skala 2: Gewagtheit +9
    Skala 3: Marderkontext +7
    Skala 4: Geistiger Anspruch +7
    ######
    36 Punkte!

  3. friedhofsvogel said:

    Ich verlange eine neue Jury!!! Die Momentane kann ja die selbst vergebenen Punkte nicht zusammen zählen! Bei Anna die 36 stimmen aber wenn man die einzelnen Punkte von HJ zusammenzählt sind das nur 34 Punkte!
    Anna:
    - Verschiedene Interpretationsansätze: +5
    - nackte Füße: -1
    - Der unterlassene Vorschlag, das FS Geld für Wale auszugeben: +2
    - Das Wort George Bush ohne “tot”, “verrotten” oder “Säure”: -2
    - Besuch in Helsinki: +4
    - Sexuelle Dienstleistungen: +1
    Skala 1: Wahnsinn +5
    Skala 2: Gewagtheit +6
    Skala 3: Marderkontext +9
    Skala 4: Geistiger Anspruch +7
    ######
    36 Punkte!
    HJ:
    - Tiefes Verständnis von Gedichten an sich (Schreiber meinen nie, was sie schreiben): +5
    - Wortklauberei: -1
    - Hochgradig verwirrende Interpretationsanstätze sowie unstrukturierte Schlussfolgerungen: +6
    - Fehlen einer Hexe in der Interpretation: +1
    - Subtile Rechtfertigung der bayrischen Biergartenkultur: -2
    - Das Fehlen sekundärer weiblichen Geschlechtsorgane: -4
    - Meisterliche Willkür: -2! :)
    Skala 1: Wahnsinn +8
    Skala 2: Gewagtheit +9
    Skala 3: Marderkontext +7
    Skala 4: Geistiger Anspruch +7
    ######
    36 Punkte!
    Also entweder hat der HJ die Jury bestochen und die Jury darauf gehofft die Leser sind zu dumm um zu bemerken das da zwei Punkte aus dem Nichts aufgetaucht sind, oder aber die Jury ist einfach nur unfähig! Da ich davon ausgehe, dass der HJ ne ehrliche Haut ist und niemals betrügen würde (so unschuldig wie er aussieht) muss es an der Jury liegen!
    Der (Jury) versucht sich doch nur aus der Belohnungsverpflichtung zu winden indem er einfach allen die gleichen Punkte gibt, ein Unentschieden feststellt und demnach niemandem was spendieren muss da ja kein Sieger da ist.
    HÄNGT DIE JURY!!!

    ######
    - Keine eigenen Ideen, grobe und unsinnige Kopiererei von mehr als einer Person -5
    - private Schimpftiraden und Ärgernisse (”Opeth”, “meine S.”) -2
    - Saaatanas, Demotivators und manchmal ein Ohr je +1
    - Verleumdung des Seiteninhabers -3
    - Aufruf zur sinnlosen Gewalt +5
    - nett sein zu HJ: +2
    - und natürlich Willkür -1!
    Skala 1: Wahnsinn +10
    Skala 2: Gewagtheit +15 (von 10 möglichen)
    Skala 3: Marderkontext 0
    Skala 4: Geistiger Anspruch +5
    ######
    31 Punkte!

  4. friedhofsvogel said:

    *seufz* Lieber, armer Seiteninhaber *SMACK* Lern zählen! (-5-2+3×1-3+5+2-1+10+15+5=29 Du hast schon wieder zwei Punkte aus der Luft gezaubert)
    Und wenn Du genau liest, wirst Du erkennen dass ich nur von Dir kopiert habe, aus purem Misstrauen Deiner hinterhältigen Person gegenüber (wie ich Dir ja schon erläutert habe). ;o)
    Zur Strafe bekommst Du heut Sataaaaaaaans Lied! Ich wollt Dich ja eigentlich verschonen, aber Du hast es so gewollt!

  5. Solveig said:

    Mein Mördermardermörder
    - eine kleine Theorie *g* -

    Das Gedicht wurde von einem Menschen „von glänzendem Ruhm“ verfasst, der sehr „gerne hart“ wäre. Das sollten wir stets im Hinterkopf behalten. Und deswegen auch nicht allzu viel hineininterpretieren. Schließlich ist das alles nur Aufmerksamkeitsheischend gedacht, und all die Gewalt soll uns nur zeigen, wie böse und gemein er sein kann!

    Dennoch meine bescheidene Auslegung…
    Es geht hier um einen gottesfürchtigen Bayern und einen Nichtgottesfürchtigen Nichtchrist, der sich jedoch in der Geschichte dem Bayern gegenüber überlegen zeigt.
    Aber vielleicht ein wenig genauer (wenn auch nicht den Strophen folgend, denn er hat schlauerweise natürlich all das ein wenig komplizierter verpackt, um durch seinen Aufruf zum Abfall von Gott nicht gleich exkommuniziert zu werden):

    Die entscheidende Passage befindet sich in der vorletzten Strophe, in welcher es heißt: „Der Martermarder zählt bis vier“. Dies allerdings widerspricht der göttlichen Dreifaltigkeit. Der Martermarder, der ja auch der Marder und der Mördermarder ist (die heilige Dreifaltigkeit hat sich also hier auf ihn selbst verlagert, er ist sein eigener Herr und Gott geworden, kann sich ergo selbst helfen), hat also seinen Glauben verloren. Die drei reicht ihm nicht mehr aus, er will weitersehen, weiterkommen. Sich nicht mehr beschränken lassen!

    Der andere dagegen versucht noch schnell das heilige Abendmahl zu beenden. Ohne mit Gefahren zu rechnen trinkt er Jesu Blut und isst dessen Fleisch, er glaubt also noch an Gott und den Himmel (obwohl er die Sache mit dem Wein und dem Bier ein wenig verwechselt  er ist ergo Bayer).

    Nachdem dieses grundlegende geklärt ist können wir uns dem restlichen Gedicht zuwenden:
    Im ersten Vers „hockt“ der Mardermörder vor dem Bau des Marders.
    Hier haben wir zuerst einmal anzumerken, dass ersterer schon eine Zuweisung bekommen hat. Aus seiner Bezeichnung erfahren wir, dass er ein Werkzeug ist, nicht eine individuelle Person: nicht Mensch, sondern schon Mardermörder. Der Marder dagegen ist noch relativ indifferent. Nun, der Gläubige „hockt“ wie schon erwähnt. Er sitzt nicht, liegt nicht oder nimmt sonstirgendwelche bequemere und nicht so erniedrigenden Stellungen ein. Nein, er „hockt“ (das ist genauso widerlich wie „Klee“). Dadurch, dass er sich in diese erniedrigende Position begibt macht er sich in gewissem Maße unfähig, denn eine schnelle graziöse Handlung ist nun nicht mehr möglich (vor allem nach längerem ‚Sitzen’). Der Bau vor dem er sitzt ist der Einlass zum Reich Gottes. Um dort hinein zu gelangen muss er jedoch erst den ungläubigen Antichristen entgegentreten. Er will ihn ermorden und sich so das Paradies erkaufen (weiß er ja, dass er’s nicht wert ist).
    Dem Marder passt das natürlich nicht so sehr, ihm ist die Gefahr, die von Fanatikern ausgeht, durchaus bewusst. Dass er blau ist, will hier nur noch einmal verdeutlichen, dass er den Himmel schon geschmeckt hat (schließlich befindet er sich ja auch IM Bau), aber er weiß, dass ihm dieser nicht helfen wird - darum hat er Angst (er kennt ja die Folterinstrumente der heiligen Inquisition) [vielleicht will er aber auch nur den Bayern mit der Hälfte seiner Flaggenfarbe ein wenig narren].

    Um sich zu schützen muss der Marder nun im dritten Vers eine neue Identität annehmen. Er muss sich wandeln („kurzentschlossen“ sogar, was wieder dem Ewigkeitsprinzip widersprechen würde), was aber kein Problem ist, da er ja auf keinen Gott hören muss, sondern selbst entscheiden kann, wie er sich verhalten will. Sein Ich ist nicht von einem (eingebildeten?) übermächtigen vorbestimmt:
    Er wandelt sich zum Martermarder - nicht zum Martyrermarter! (er will ja schließlich auch KEINE Qualen erleiden).

    Nun muss er selbstentschlossen, vielleicht sogar ein wenig selbstmörderisch, handeln und sein Reich vom Reiche Gottes (siehe oben) abgrenzen.
    Doch so einfach ist das ganze nicht, denn hier kommt etwas ins Spiel, dass dem Ungläubigen seine Zweifel gestattet, sie gar fördert und ihm dafür den Gott nimmt – oder ersetzt?
    - die Philosophie!
    Der Martermarder springt Platon-gleich aus seiner Höhle heraus ans Licht in die Sonne der Erkenntnis. – Nun, wie so vielen Philosophen erzielt er damit keine großen Erfolge… der Bayer dem er die Erkenntnis bringen wollte sieht nicht einmal hin, ist blind, viel zu sehr in seinem großen Plan vom Erringen des Paradieses gefangen – und will den platonischen Höhlenbewohnern gleich dem Erkenntnisbringenden umbringen. (Martern will er ihn dafür, dass er glaubt eine andere Wahrheit als die eine wahre gefunden zu haben… wir kennen das ja alles schon…)

    Der Gotteskrieger bereitet sich verklärt auf seine eine große Tat vor, umnebelt vom Schrei der Vernunft, den er nicht zu deuten vermag, und vollzieht wie schon erwähnt jenes Abend-(Toten-)mahl. Das lässt ihn jedoch kostbare Zeit verlieren und anstelle von Schutz und Unterstützung und die ewige Erlösung bringt es ihm den sicheren Tod.

    Sollen wir jetzt daraus schließen, dass der Marder Recht hatte??
    Oder ist es wirklich so, dass die, die glauben und wahrhaft geliebt werden früh von ihrem Gott zu sich geholt werden??
    Wir werden es wohl nicht erfahren, zumal der eine Tot, und der andere wohl verschollen ist.
    __________________
    Übrigens fällt auf, dass Robert Gernhard Ms und Rs und Ds und Es und Ss und manchmal auch Ts liebt aber welches Wort er daraus wirklich basteln will wird wohl sein Geheimnis bleiben.

    ######
    - Lange Haare +3, leider grau und nicht schwarz -1 (+2)
    - Längster Beitrag bisher im gesamtem BLOG: +6
    - Ehrliche Betrachtung der bayerischen Kultur, die objektiv negativ ausfällt +2
    - Bisher keine Duldung tiefer Schnittwunden -3
    - Wiederholte, freiwillige Niederlagen im Munchkin +1
    - Wiederholte, absichtliche und boswillige Verfluchungen in Munchkin -5
    Skala 1: Wahnsinn +7
    Skala 2: Gewagtheit +7
    Skala 3: Marderkontext +9
    Skala 4: Geistiger Anspruch +10
    ######
    36 Punkte!

  6. Friedhofsvogel said:

    *abbrech* auch wenn die - hochgradig unqualifizierte - Jury sicherlich den Mangel eines Agnostikers bemängeln wird… eine grandiose Interpretation!!!

  7. e. said:

    Nachdem ich mich nach Lesen dieses Beitrags (den mein Blog zuerst einmal automatisch als “spam” abgeordnet hatte) gerade verliebt habe, muss ich mit meiner Bewertung der Interpretation ein paar Tage warten, um den benötigten emotionalen Abstand widerzugewinnen :)

  8. Thomas said:

    Zu Solveig Interpretation kann ich nur noch hinzufügen:

    Gebet

    Lieber Gott, nimm es hin,
    daß ich was Besond´res bin.
    Und gib endlich zu,
    daß ich klüger bin als du.
    Preise künftig meinen Namen,
    denn sonst setzt es was. Amen.

    Robert Gernhardt

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